Eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage in der EU?

von: Christoph Bauch

GRIN Verlag , 2018

ISBN: 9783668680364 , 62 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

Mac OSX,Windows PC für alle DRM-fähigen eReader Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 29,99 EUR

eBook anfordern eBook anfordern

Mehr zum Inhalt

Eine Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage in der EU?


 

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 14, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Vertrag von Maastricht wurde sowohl die 'Europäische Union' (EU) in der heutigen Form eines Staatenverbundes gegründet, als auch die nationale Identität der dem Staatenverbund angehörigen Mitgliedsstaaten gesichert. Derweilen ist die EU auf 28 Mitgliedsstaaten angewachsen, so dass ebenso viele unterschiedliche Unternehmensbesteuerungssysteme bestehen. Diese Heterogenität wird schon seit Langem von der Europäischen Kommission als Hauptproblem für das Recht der direkten Steuern im Binnenmarkt identifiziert. Zu einer grundlegenden Harmonisierung ist es nie gekommen. Zwar legte die Europäische Kommission für dieses 'Leuchtturmprojekt' im Jahr 2011 einen Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über eine Gemeinsame Konsolidierten Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB) vor, zu einer Umsetzung kam es jedoch nicht. Nichtsdestotrotz hat die Europäische Kommission am 25.10.2016 ein überarbeitetes Reformpakt vorgelegt, welches auch Entwürfe für eine Gemeinsame Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage (GKB) und eine GKKB enthält, so dass 'der Traum von einheitlichen Unternehmenssteuern' weiterbesteht. Im Laufe der Seminararbeit wird den Fragen nachgegangen, ob die GKKB den 'schädlichen' Steuerwettbewerb beseitigen würde, ob die Einführung einer G(K)KB tatsächlich erheblich in die (Steuer-)Souveränität der Mitgliedsstaaten eingreifen würde und ob sie in der derzeitigen Fassung sämtliche Probleme der Körperschaftsbesteuerung in der EU lösen würde.